Unterstützte Kommunikation (UK)

Logopädie einfach erklärt. Das Lexikon von Bona Lingua

Als Unterstützte Kommunikation (UK) bezeichnet man Methoden und Hilfsmittel für Menschen, die gar nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen. Im Englischen spricht man von Augmentative and Alternative Communication (AAC). Ziel ist es, Verständigung und Teilhabe zu ermöglichen.

Üblicherweise werden drei Bereiche unterschieden. Körpereigene Formen kommen ohne Hilfsmittel aus, etwa Gebärden, Mimik und Blickbewegungen. Nichtelektronische Hilfen sind zum Beispiel Symbol- und Bildtafeln, auf die gezeigt wird. Elektronische Hilfen reichen von einfachen Geräten mit Sprachausgabe bis zu sogenannten Talkern und Sprachcomputern. Oft werden mehrere Formen miteinander kombiniert.

Für wen ist UK geeignet?

Unterstützte Kommunikation betrifft Kinder ebenso wie Erwachsene, zum Beispiel Kinder ohne Lautsprache (etwa bei Mutismus) oder Menschen, die ihre Sprache durch eine Erkrankung verloren haben, etwa bei einer Aphasie. In der Logopädie wird gemeinsam ausgewählt und eingeübt, welche Wege der Kommunikation im Alltag am besten tragen. Auch das Umfeld wird einbezogen, damit die gewählten Hilfen verlässlich genutzt werden können. Familie, Kindergarten oder Pflegende werden dabei nach Möglichkeit eingebunden.

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An dem Eintrag zu Unterstützte Kommunikation (UK) hat mitgewirkt

Carina Lehnert

Staatlich anerkannte Logopädin

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