Trachealkanüle

Logopädie einfach erklärt. Das Lexikon von Bona Lingua

Die Trachealkanüle ist ein Röhrchen, heutzutage meist aus Kunststoff, früher aus Metall, welches dem Patienten nach einem Luftröhrenschnitt in die daraus resultierende Öffnung in die Trachea gelegt wird. Indiziert sind Trachealkanülen bei schweren Dysphagien sowie bei einer Verlegung der Atemwege. Betroffene, die nicht mehr selbstständig atmen können, können hierüber auch beatmet werden. Es gibt Trachealkanülen in verschiedenen Längen und Durchmessern sowie je nach Bedarf mit oder ohne Cuff (engl. für Manschette) zum vollständigen Abschluss der Luftröhre, wie es bei langzeitbeatmeten Patienten meist notwendig ist.

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