Neck-Dissection

Logopädie einfach erklärt. Das Lexikon von Bona Lingua

Unter einer Neck-Dissection versteht man eine operative Entfernung von Lymphknoten im Halsbereich. Der Eingriff wird meist bei Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich durchgeführt, um Tumorabsiedlungen (Metastasen) in den regionalen Lymphknoten zu entfernen oder deren Ausbreitung zu verhindern.

Dabei werden – je nach Ausbreitung der Erkrankung – nicht alle Lymphknoten des Körpers, sondern gezielt bestimmte Lymphknotenstationen am Hals entfernt. Man unterscheidet verschiedene Formen der Neck-Dissection (z. B. selektiv, modifiziert-radikal oder radikal), abhängig davon, welche Lymphknoten und umliegenden Strukturen entnommen werden müssen.

Da sich im Halsbereich wichtige Nerven, Muskeln und Gefäße befinden, kann es infolge des Eingriffs zu funktionellen Beeinträchtigungen kommen. Mögliche Komplikationen sind unter anderem:

  • Bewegungseinschränkungen der Schulter (z. B. bei Beteiligung des Nervus accessorius)
  • Stimmbandlähmung (Recurrensparese)
  • Fazialisparese (Gesichtsnervenlähmung)

Das Lymphsystem ist im gesamten Körper verteilt. Bei einer Neck-Dissection werden ausschließlich die für die jeweilige Tumorerkrankung relevanten Lymphknotenregionen im Halsbereich entfernt.

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