Hörstörungen

Logopädie einfach erklärt. Das Lexikon von Bona Lingua

Als Hörstörung bezeichnet man eine Beeinträchtigung des Hörens, bei der Geräusche, Klänge oder Sprache nicht mehr vollständig oder nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Je nachdem, an welcher Stelle des Ohres die Ursache liegt, unterscheidet man grob zwei große Gruppen.

Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit ist die Weiterleitung des Schalls im äußeren Ohr oder Mittelohr gestört. Bei der Schallempfindungsschwerhörigkeit liegt die Ursache im Innenohr oder im Hörnerv; ein plötzlicher, meist einseitiger Hörverlust wird als Hörsturz bezeichnet. Eine eingeschränkte Hörfähigkeit kann den Spracherwerb bei Kindern und das Sprechen bei Erwachsenen erschweren.

Bedeutung für die Logopädie

Hörstörungen können audiogene, also durch das eingeschränkte Hören bedingte Sprech- und Sprachstörungen nach sich ziehen. Die logopädische Arbeit setzt unter anderem mit Hörtherapie an und begleitet die Versorgung mit einem Hörgerät oder einem Cochleaimplantat. Wie gut beide Ohren zusammenarbeiten, lässt sich unter anderem über das dichotische Hören einschätzen. Wichtig ist die Abgrenzung zur auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS): Dabei ist das Gehör selbst intakt, nur die Verarbeitung des Gehörten im Gehirn ist beeinträchtigt.

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Zum Thema Hörstörungen beraten und behandeln wir Sie in allen sieben Bona-Lingua-Praxen: List, Kleefeld, Hainholz, Bothfeld, Burgdorf, Langenhagen und Südstadt.

An dem Eintrag zu Hörstörungen hat mitgewirkt

Sofie Lebek

Staatlich anerkannte Logopädin

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