Cerumen

Logopädie einfach erklärt. Das Lexikon von Bona Lingua

Der Begriff Cerumen kommt aus dem lateinischen und bedeutet Ohrenschmalz.
Zu finden ist es im äußeren Gehörgang, um dort die Haut feucht zu halten und um
Schmutz, tote Hautzellen und winzige Fremdkörper aus dem Ohr heraus zu transportieren. Außerdem enthält das Cerumen Lysozym, was mit einer antibiotischen Wirkung Krankheitserreger bekämpft.
Bei übermäßiger Reinigung der Ohren fehlt das Cerumen und es können sich schneller Entzündungen des Gehörgangs bilden, die dann auf das Trommelfell übergreifen können. Bei einer Überproduktion von Ohrenschmalz kann sich ein Pfropfen bilden und eine plötzliche Schwerhörigkeit auf dem betroffenen Ohr zur Folge haben. Sollte man seine Ohren mit Wattestäbchen versuchen zu reinigen, riskiert man ebenfalls die Bildung eines Cerumenpropfen mit möglicher Schwerhörigkeit.

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