Sprachentwicklung im Überblick
Zwischen dem ersten Lächeln und dem ersten vollständigen Satz liegen rund zwei Jahre. Das meiste davon passiert leise: Ihr Kind hört zu, sortiert Laute, sammelt Wörter und probiert grammatische Regeln aus, lange bevor es sie richtig anwendet. Diese Seite ordnet ein, was in welchem Alter üblich ist, woran Sie eine Verzögerung erkennen und wann ein Anruf bei uns sinnvoll ist.
Alle Altersangaben sind Richtwerte, keine Stichtage. Ein Kind, das mit 22 Monaten kaum spricht und mit 26 Monaten losplappert, bewegt sich im normalen Rahmen. Genauer hinschauen sollte man, wenn mehrere Schritte gleichzeitig ausbleiben oder der Rückstand über Monate größer wird.
- Wie viele Phasen hat die Sprachentwicklung?
- Sprachentwicklung: Tabelle nach Alter
- Das erste Lebensjahr: vom Schreien zum Silbenplappern
- 12 bis 24 Monate: die ersten Wörter
- Zwei bis drei Jahre: aus Wörtern werden Sätze
- Drei bis vier Jahre: die Grammatik sortiert sich
- Vier bis sechs Jahre: Erzählen und die letzten Laute
- Bis wann sollte ein Kind sprechen können?
- Welche Faktoren beeinflussen die Sprachentwicklung?
- Wie unterstützen Sie die Sprachentwicklung im Alltag?
- Sprachentwicklung-Tabelle als PDF herunterladen
- Wann sollten Sie abklären lassen?
- Quellen
Wie viele Phasen hat die Sprachentwicklung?
Eine verbindliche Zahl gibt es nicht. Je nach Lehrbuch und Modell werden vier bis sechs Abschnitte beschrieben, manche Autoren trennen die Lallphasen weiter auf, andere fassen das Vorschulalter zu einem Block zusammen. Wirklich einig ist sich die Fachwelt über die grobe Zweiteilung: das vorsprachliche erste Lebensjahr, in dem Ihr Kind Laute produziert, ohne sie schon als Wörter zu meinen, und die sprachliche Phase ab dem ersten Geburtstag.
Wir gliedern hier in fünf Abschnitte, weil sich das an den Vorsorgeuntersuchungen orientiert und Eltern so leichter einordnen können, was ihre Kinderärztin gerade abfragt.
Was in jedem Modell gleich bleibt: Die Reihenfolge der Schritte ist erstaunlich stabil. Kein Kind bildet Nebensätze, bevor es Zweiwortsätze gebildet hat. Das Tempo dagegen schwankt von Kind zu Kind erheblich, und genau diese Streuung macht die Einschätzung für Eltern so schwierig.
Sprachentwicklung: Tabelle nach Alter
| Alter | Was dazukommt | Warnsignal |
|---|---|---|
| 0 – 6 Monate | Blickkontakt, Gurren und Brummen, unterschiedliches Schreien je nach Bedürfnis | keine Reaktion auf Stimmen oder laute Geräusche |
| 6 – 12 Monate | Silbenketten wie „ba-ba-ba", Zeigen, gemeinsames Betrachten von Dingen, erste Wörter gegen Ende | kein Silbenplappern, kein Zeigen mit 12 Monaten |
| 12 – 18 Monate | Wortschatz wächst langsam auf etwa 10 bis 50 Wörter, einfache Aufträge werden verstanden | gar keine Wörter mit 18 Monaten |
| 18 – 24 Monate | Wortschatzspurt, Zweiwortsätze wie „Mama Auto" | unter 50 Wörter oder keine Wortkombinationen mit 24 Monaten |
| 2 – 3 Jahre | Drei- und Mehrwortsätze, Fragealter, Wortschatz mehrere hundert Wörter | nur Einwortäußerungen, für die Familie kaum verständlich |
| 3 – 4 Jahre | Nebensätze mit „weil" und „wenn", Vergangenheitsformen, auch Fremde verstehen das Kind | durchgehend falscher Satzbau, Fremde verstehen wenig |
| 4 – 5 Jahre | Erzählen in richtiger Reihenfolge, fast alle Laute sitzen | Laute werden ersetzt oder ausgelassen, Lispeln |
| 5 – 6 Jahre | Reimen, Silben klatschen, Anlaute hören, Sprache ist voll verständlich | Aussprachefehler, stockender Redefluss, kein Reimgefühl |
Die Tabelle ersetzt keine Diagnostik. Sie hilft dabei, eine Beobachtung einzuordnen und zu entscheiden, ob sich ein Termin lohnt.
Das erste Lebensjahr: vom Schreien zum Silbenplappern
Sprache beginnt vor dem ersten Wort. Neugeborene erkennen die Stimme der Mutter und unterscheiden die Muttersprache von fremden Sprachen. Das Schreien klingt bereits unterschiedlich, je nachdem ob Hunger, Müdigkeit oder Schmerz dahintersteckt.
Ab dem zweiten oder dritten Monat kommen Gurrlaute und ein weiches Brummen dazu. In dieser ersten Lallphase produzieren Kinder auch Laute, die in ihrer Muttersprache gar nicht vorkommen, und gehörlose Babys lallen genauso. Mehr dazu steht in unserem Lexikoneintrag zu den Lallphasen.
Wann spricht ein Baby in Silben? Das echte Silbenplappern, fachlich kanonisches Lallen, setzt meist zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat ein. Dann hören Sie Ketten wie „ba-ba-ba" oder „da-da-da", immer dieselbe Silbe wiederholt. Später mischt Ihr Kind die Silben („ba-di-ga"). Diese zweite Lallphase braucht das Gehör, sie bleibt bei einer unerkannten Hörstörung aus oder verstummt wieder. Deshalb ist ausbleibendes Silbenplappern mit acht bis zehn Monaten ein Grund, das Hören überprüfen zu lassen.
Etwa ab dem neunten Monat kommt eine Fähigkeit dazu, die viele Eltern übersehen, obwohl sie sprachlich mehr wert ist als frühe Wörter: Ihr Kind zeigt auf etwas und schaut dabei zu Ihnen. Es teilt seine Aufmerksamkeit. Kinder, die mit zwölf Monaten weder zeigen noch gemeinsam etwas anschauen, holen sprachlich seltener von allein auf.
12 bis 24 Monate: die ersten Wörter
Um den ersten Geburtstag herum fallen die ersten echten Wörter, oft „Mama", „Papa", „da" oder ein Tiername. Danach passiert erst einmal wenig. Bis etwa 18 Monate wächst der Wortschatz zäh, dann folgt bei den meisten Kindern der Wortschatzspurt: Innerhalb weniger Wochen kommen täglich neue Wörter dazu.
Der wichtigste Messpunkt der ganzen Sprachentwicklung liegt am zweiten Geburtstag. Ein Kind sollte dann mindestens 50 Wörter sprechen und anfangen, zwei davon zu kombinieren. „Mama Auto" ist grammatisch nichts, entwicklungspsychologisch aber ein Sprung, denn Ihr Kind stellt eine Beziehung zwischen zwei Begriffen her.
Kinder, die diese Marke verfehlen, gelten fachlich als Late Talker. Rund die Hälfte von ihnen holt bis zum dritten Geburtstag von allein auf, die andere Hälfte nicht, und vorher lässt sich beides nicht sicher trennen. Wer nach vier Wochen Beobachtung eine Prognose in Prozent nennt, rät. Was Sie in dieser Zeit tun können und wie eine Therapie abläuft, steht auf unserer Seite zu Late Talkern.
Ein häufiges Missverständnis räumen wir gleich mit aus: Verstehen und Sprechen laufen getrennt. Viele Zweijährige verstehen deutlich mehr, als sie sagen können, und das ist ein gutes Zeichen. Beunruhigender ist der umgekehrte Fall, wenn auch das Sprachverständnis hinterherhinkt.
Zwei bis drei Jahre: aus Wörtern werden Sätze
Jetzt wird es laut. Der Wortschatz wächst auf mehrere hundert Wörter, aus zwei Wörtern werden drei und vier, und das Verb wandert an die richtige Stelle im Satz. Ihr Kind fragt „Was ist das?" und will die Antwort zwanzig Mal hören.
Fehler gehören in dieses Alter. „Ich habe gegeht" ist kein Rückschritt, sondern der Beweis, dass Ihr Kind eine Regel verstanden hat und sie überdehnt. Solche Formen verschwinden von selbst, wenn Sie den Satz beiläufig richtig wiederholen.
Auffällig wird dieses Alter, wenn Ihr Kind mit drei Jahren noch überwiegend einzelne Wörter benutzt, keine Fragen stellt oder wenn die eigene Familie raten muss, was gemeint war. Dahinter kann eine Sprachentwicklungsstörung stehen, manchmal auch eine Schwierigkeit beim Lautsystem, die wir unter phonologische Störungen beschreiben.
Wächst Ihr Kind mit zwei Sprachen auf, gelten andere Maßstäbe. Gezählt wird über beide Sprachen zusammen, und eine Sprache darf zeitweise zurückfallen. Zweisprachigkeit verursacht keine Sprachstörung, das ist auf unserer Seite zur Bilingualität ausführlich belegt.
Drei bis vier Jahre: die Grammatik sortiert sich
Zwischen drei und vier bekommt die Sprache ihr Gerüst. Nebensätze mit „weil" und „wenn" tauchen auf, Vergangenheitsformen werden benutzt, Artikel und Fälle sitzen häufiger richtig. Ihr Kind erzählt von gestern, und Sie können der Geschichte folgen, ohne dabei gewesen zu sein.
Der praktische Prüfstein in diesem Alter ist die Verständlichkeit für Fremde. Mit drei Jahren sollte eine Erzieherin, die Ihr Kind neu kennenlernt, das meiste verstehen. Mit vier Jahren sollte sie praktisch alles verstehen. Wenn Sie regelmäßig übersetzen müssen, ist das der Punkt, an dem sich ein Termin lohnt.
Bleiben grammatische Fehler in diesem Alter hartnäckig, sprechen Fachleute von Dysgrammatismus. Bleiben einzelne Laute falsch, geht es eher um eine Artikulationsstörung.
Vier bis sechs Jahre: Erzählen und die letzten Laute
Die letzten beiden Vorschuljahre bringen weniger sichtbare Sprünge, dafür Feinschliff. Ihr Kind erzählt Erlebtes in der richtigen Reihenfolge, hält sich an ein Thema, versteht Witze und Ironie ansatzweise. Der Satzbau ist im Alltag stabil.
Bei den Lauten dauert es am längsten. Das /sch/ und das stimmhafte /s/ kommen zuletzt, und ein Lispeln bis etwa viereinhalb Jahre gilt noch als altersgemäß. Welcher Laut wann sitzen sollte, steht in der Lauttabelle auf unserer Seite zur Sprachentwicklungsstörung.
Parallel dazu entsteht etwas, das für die Schule wichtiger wird als flüssiges Sprechen: die phonologische Bewusstheit. Ihr Kind erkennt Reime, klatscht Silben, hört heraus, mit welchem Laut ein Wort beginnt. Kinder, die das mit sechs Jahren nicht können, tun sich beim Lesenlernen häufiger schwer. Es lohnt sich, das vor der Einschulung anzuschauen.
Auch stockender Redefluss fällt jetzt auf. Zwischen zwei und fünf Jahren durchlaufen viele Kinder eine Phase mit Wiederholungen, die von allein vergeht. Hält sie länger als sechs Monate an oder verkrampft Ihr Kind beim Sprechen, gehört das abgeklärt, siehe kindliches Stottern.
Bis wann sollte ein Kind sprechen können?
Kurz beantwortet: Erste Wörter gehören ungefähr zum ersten Geburtstag, 50 Wörter und Zweiwortsätze zum zweiten, verständliche Sätze zum dritten und eine für Fremde vollständig verständliche Aussprache zum vierten. Ab fünf Jahren sollten alle Laute gebildet werden.
Der Vergleich mit anderen Kindern hilft dabei wenig, weil die Streuung im Normalbereich groß ist. Zwei gesunde Zweijährige können 60 und 400 Wörter sprechen. Verlässlicher ist die Frage, ob Ihr Kind über die Monate dazulernt. Stillstand über ein halbes Jahr wiegt schwerer als ein niedriger Ausgangswert.
Wenn Sie es genauer wissen wollen, ohne gleich einen Termin zu machen: Unser kostenloser Sprach-Check stellt für jedes Alter ein paar Fragen und dauert keine fünf Minuten. Es gibt ihn für Einjährige, Zweijährige, Dreijährige, Vierjährige und Fünfjährige.
Welche Faktoren beeinflussen die Sprachentwicklung?
Am stärksten wirkt das Hören. Wiederkehrende Mittelohrentzündungen und Paukenergüsse dämpfen die Sprache über Monate wie Watte, und was ein Kind in dieser Zeit hört, speichert es verwaschen ab. Deshalb kommt die Ohrengeschichte bei uns früh im Erstgespräch zur Sprache, und deshalb gehört ein aktueller Hörbefund zu jeder ordentlichen Diagnostik.
Daneben spielen mehrere Bereiche zusammen:
- die Reifung von Gehirn und Wahrnehmung, siehe AVWS
- die Beweglichkeit von Lippen, Zunge und Gaumen
- die Menge und Qualität der Sprache, die Ihr Kind täglich hört
- Erblichkeit, denn Sprachauffälligkeiten häufen sich in Familien
- Erkrankungen und Syndrome, etwa eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte oder ein Down-Syndrom
- Bildschirmzeit, die Gespräche verdrängt, weil ein Tablet nicht auf Ihr Kind antwortet
Meistens findet sich keine einzelne Ursache. Bei den Kindern, die zu uns in die Therapie kommen, wirken fast immer mehrere kleine Faktoren zusammen, und die Suche nach dem einen Schuldigen führt nirgendwohin. Weiter bringt die Frage, welcher Baustein gerade fehlt. Der Sprachbaum zeigt diese Bausteine als Bild.
Wie unterstützen Sie die Sprachentwicklung im Alltag?
Fördern heißt hier: viel sprechen, wenig abfragen. „Wie heißt das?" bringt Ihr Kind unter Druck. Ein Satz über das, was gerade passiert, bringt ihm ein Sprachmuster.
Was sich im Alltag bewährt hat:
- Begleiten Sie Ihr eigenes Tun mit Worten, beim Anziehen, beim Kochen, beim Einkaufen
- Wiederholen Sie Fehler richtig, ohne zu korrigieren. Kind: „Oh ato!" Sie: „Ja, ein rotes Auto!"
- Gehen Sie sprachlich einen halben Schritt voraus. Bei Einwortsätzen antworten Sie in Zweiwortsätzen
- Halten Sie Blickkontakt auf Augenhöhe, gehen Sie dafür in die Hocke
- Lassen Sie Pausen. Kinder brauchen mehrere Sekunden, bis eine Antwort kommt
- Bilderbücher anschauen und dabei erzählen wirkt stärker als vorlesen
- Ab drei Jahren zählt der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern mehr als jedes Übungsheft
Was nicht hilft: Nachsprechen lassen, Fehler benennen, Sprechen zur Bedingung machen („Erst sagen, dann bekommst du"). Damit bringen Sie Kinder eher zum Verstummen.
Ein Wort zu Förderprogrammen und Apps. Sie ersetzen Gespräche nicht, und keines davon ersetzt eine Diagnostik. Wenn Sie unsicher sind, ob im Alltag noch etwas fehlt, besprechen wir das in der Erstberatung, dafür brauchen Sie kein Rezept.
Sprachentwicklung-Tabelle als PDF herunterladen
Die Tabelle von dieser Seite gibt es bei uns als PDF zum Ausdrucken, eine Seite, kostenlos und ohne Anmeldung. Viele Eltern hängen sie an den Kühlschrank oder nehmen sie zur Vorsorgeuntersuchung mit.
Im Netz kursieren viele solcher Tabellen, und sie widersprechen sich stellenweise. Achten Sie beim Herunterladen darauf, wer das Dokument verantwortet und wann es zuletzt geprüft wurde. Bei einer Tabelle ohne Datum und ohne Absender wissen Sie nicht, aus welchem Jahrzehnt die Altersangaben stammen. Das gelbe Untersuchungsheft Ihrer Kinderärztin bleibt daneben die verbindlichere Quelle, weil dort der Befund Ihres eigenen Kindes steht.
Wann sollten Sie abklären lassen?
Die Vorsorgeuntersuchungen fragen die Sprache regelmäßig ab: die U6 mit etwa einem Jahr, die U7 mit zwei, die U7a mit drei, die U8 mit vier und die U9 kurz vor der Einschulung. Diese Termine sind ein guter Anlass, Beobachtungen anzusprechen. Zwischen den Terminen zu warten, weil der nächste ja bald kommt, kostet dagegen Zeit.
Rufen Sie uns an, wenn einer dieser Punkte auf Ihr Kind zutrifft:
- mit 12 Monaten kein Silbenplappern, kein Zeigen, keine Reaktion auf leise Geräusche
- mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter oder keine Zweiwortsätze
- mit 3 Jahren für Fremde kaum verständlich oder keine Mehrwortsätze
- mit 4 Jahren durchgehend falscher Satzbau, ausgelassene oder ersetzte Laute
- Stottern, das länger als sechs Monate anhält oder mit Anstrengung einhergeht
- häufige Mittelohrentzündungen, unabhängig vom Alter
- eine Sprache, die schon einmal besser war als jetzt
Der letzte Punkt hat Vorrang vor allen anderen. Verliert ein Kind Fähigkeiten, die es schon hatte, gehört das zeitnah abgeklärt, nicht beobachtet.
Für eine Therapie brauchen wir eine ärztliche Verordnung von der Kinderärztin, aus der HNO oder von der Phoniatrie. Beraten dürfen wir Sie auch ohne. In unseren Praxen in Hannover und der Region ist dieses Erstgespräch kostenlos, und wenn dabei herauskommt, dass Ihr Kind nichts braucht, sagen wir Ihnen das genauso deutlich. Einen Termin machen Sie über unser Kontaktformular oder telefonisch.
Quellen
- AWMF-Leitlinie 049-006, Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen
- AWMF-S3-Leitlinie 049-015, Therapie von Sprachentwicklungsstörungen, 2022
- Kannengieser, S.: Sprachentwicklungsstörungen. Grundlagen, Diagnostik und Therapie
- Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter (Modell des Sprachbaums)
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