Ist das Kind älter als sechs Jahre alt und sein Redefluss auffällig oft unterbrochen, sprechen Experten von Stottern.

Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern

Als Sprachentwicklungsstörung bezeichnet man die nicht altersgemäße Sprachentwicklung eines Kindes. Man unterscheidet zwischen spezifischen-primären Sprachentwicklungsstörungen (SSES) und einer (sekundären) Sprachentwicklungsstörung (SES).
Bei der SSES ist nur die Sprache betroffen, alle anderen Fähigkeiten des Kindes sind altersgemäß entwickelt.
Die SES tritt dagegen in Verbindung mit weiteren Entwicklungsstörungen auf, zum Beispiel einem Down-Syndrom.
Die Ursachen können daher genauso vielseitig wie die Symptome einer Sprachentwicklungsstörung sein. Eine Sprachentwicklungsstörung äußert sich durch eine fehlerhafte Aussprache, ein eingeschränktes Sprachverständnis, einen zu geringen Wortschatz sowie Schwierigkeiten im grammatikalischen System.
In der Sprachtherapie wird zunächst eine logopädische Diagnostik durchgeführt, um die Therapieinhalte individuell an die Bedürfnisse sowie an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes anzupassen. Das spielerische Erlernen und das positive Erleben von Sprache stehen im Fokus.
Eltern und Angehörige werden begleitet und bekommen Tipps und Ideen zur Unterstützung ihres Kindes.

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