Neurologische Erkrankungen

Laryngektomie/ Teilresektion

Zustand nach Kehlkopfentnahme

Bei einer Laryngektomie, kurz LE, muss der Kehlkopf meist nach einer Krebserkrankung teilweise oder komplett entnommen werden.

Ein anderer Grund für eine Kehlkopfoperation kann eine schwere Funktionsschädigung durch einen Unfall sein.

Bei einer kompletten Entfernung des Kehlkopfes muss eine Ersatzstimme aufgebaut werden.

Es gibt hier drei Möglichkeiten:

  • Der Einsatz einer elektronischen Sprechhilfe
  • Das Erlernen der Ösophagusstimme (Rülpsstimme )
  • Der Einsatz eines Shunt-Ventils

Alle drei Methoden haben Vor- und Nachteile. Oft werden Sie schon im Krankenhaus beraten und erste Vorbereitungen getroffen.

Im Krankenhaus gibt es in der Regel einen Logopäden, der Sie über den Verlauf aufklärt. Doch liegen zwischen Diagnostik und Operation meist nur einige Tage, sodass Patienten und Angehörige nur wenig Zeit haben, sich auf die neue Situation einzustellen.
Eine gute Aufklärung und Betreuung ist daher umso wichtiger!

Direkt nach der Operation sollte für Notfälle eine Schreibtafel bereitliegen. Zunächst kann zur ersten Verständigung ein „Pseudoflüstern“ mit dem Therapeuten geübt werden.

Meistens folgt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Reha-Aufenthalt.
Die Therapie in der ambulanten Praxis beginnt im Anschluss und unterstützt Sie bei Ihrem Weg in den Alltag.

Bei einer Teilresektion findet eine Stimmtherapie statt, damit Sie lernen mit den neuen anatomischen Gegebenheiten bestmöglich umzugehen.

Sollten Sie Fragen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an uns!

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