Funktionelle Dysphonie

Die Ursachen funktioneller Stimmstörungen sind häufig eine zu hohe Stimmbelastung oder ein falscher Stimmgebrauch. Symptome sind meistens Heiserkeit (bis hin zum Stimmverlust) und Missempfindungen (z.B. Kloßgefühl im Hals). Die Heiserkeit kann entweder hyper- (mit erhöhter Spannung) und/oder hypofunktionelle (unterspannte) Komponenten aufweisen. Bei einer hyperfunktionellen Dysphonie klingt die Stimme meist heiser, rau, gepresst und angestrengt beim Sprechen. Bei einer hypofunktionellen Dysphonie klingt die Stimme hingegen behaucht, man hat einen kraftlosen Stimmklang mit eher flacher Atmung und niedriger Muskelspannung. Oft liegt eine Dysbalance zwischen den Funktionsbereichen Atmung, Stimme und Körperspannung vor, an denen in der Stimmtherapie gearbeitet wird.
Es gibt unterschiedliche Ansätze und Methoden, mit denen eine individuelle Therapie aufgebaut wird.
Ziel ist es, die Stimmgebung zügig zu normalisieren und die gewohnte Belastbarkeit wiederherzustellen.

Was ist hyperfunktionelle Dysphonie?

Bei einer hyperfunktionelle Dysphonie spricht man mit zu viel Spannung. Meistens ist der Tonus des Körpers nicht ausgeglichen. Eine hohe Körperspannung überträgt sich dann auch auf die Stimme. Da der Kehlkopf wie ein Instrument ist, müssen viele Abläufe sehr fein aufeinander abgestimmt sein, damit eine physiologische (gesunde) Stimmgebung möglich ist.
Ist dieses nicht der Fall und es entsteht zu viel Stimmdruck, kommt es häufig zu einem ein rauen, gepressten, gedrückten und heiseren Stimmklang. Ein sogenannter Räusperzwang tritt oftmals zusätzlich auf. Hierbei hat man das Gefühlt, sich immer wieder räuspern zu müssen, wie z.B. nach einer Erkältung. Der Unterschied ist allerdings, dass nicht etwa ein Fremdkörper auf den Stimmlippen liegt, der durch das Räuspern abtransportiert wird, sondern, dass eine Schwellung/Wassereinlagerung der Stimmlippen nur dieses Gefühl vermittelt! Jedes Räuspern verstärkt dieses Gefühl, sich nochmal räuspern zu müssen, daher spricht man von Räusperzwang.

Hypofunktionelle Dysphonie: Was kann ich tun?

Hypofunktionelle Dysphonie bedeutet, dass zu wenig Muskelspannung vorhanden ist und die Stimme somit sehr viel Kraft einsetzen muss, damit ein Stimmklang erreicht werden kann.
Fast immer geht eine Stimmstörung auch mit einer Dysbalance der Muskulatur und Atmung einher. Die Stimme klingt dann häufig kraftlos, behaucht und heiser. In der Therapie wird die Stimm- und Körperspannung erhöht. Übungen der Stimme sind wie ein Muskeltraining und stärken die Belastbarkeit. Ein ausgeglichenes Zusammenspiel von Köper, Atmung und Stimme normalisiert den Stimmklang und lässt die Stimmgebung dauerhaft gesund bleiben.

Die Ursachen funktioneller Stimmstörungen sind häufig eine zu hohe Stimmbelastung oder ein falscher Stimmgebrauch. Symptome sind meistens Heiserkeit (bis hin zum Stimmverlust) und Missempfindungen (z.B. Kloßgefühl im Hals). Die Heiserkeit kann entweder hyper- (mit erhöhter Spannung) und/oder hypofunktionelle (unterspannte) Komponenten aufweisen. Bei einer hyperfunktionellen Dysphonie klingt die Stimme meist heiser, rau, gepresst und angestrengt beim Sprechen. Bei einer hypofunktionellen Dysphonie klingt die Stimme hingegen behaucht, man hat einen kraftlosen Stimmklang mit eher flacher Atmung und niedriger Muskelspannung. Oft liegt eine Dysbalance zwischen den Funktionsbereichen Atmung, Stimme und Körperspannung vor, an denen in der Stimmtherapie gearbeitet wird.
Es gibt unterschiedliche Ansätze und Methoden, mit denen eine individuelle Therapie aufgebaut wird.
Ziel ist es, die Stimmgebung zügig zu normalisieren und die gewohnte Belastbarkeit wiederherzustellen.

Wie lange dauert eine funktionelle Dysphonie?

Die Dauer der Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Stimmstörung.
Je nachdem, wie oft die Therapie in der Woche stattfindet und wie oft man zu Hause übt, können sich erste Therapieerfolge schneller bemerkbar.

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